
Ulrike und Stefan Jacobs
"Es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert,
es ist immer zu früh und es tut immer weh."
Wir freuen uns, dass Sie unsere Internetseite besuchen.
Hier möchten wir Ihnen einen ersten Eindruck unserer Arbeit, unserer Überzeugungen und Leistungen geben.
Gerne sind wir für Sie da.
Der Tod ist ein Thema, das viele lieber nicht ansprechen wollen. Aber Leben und Tod sind nun einmal untrennbar miteinander verbunden. Und wenn ein Mensch geht, ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, mit einer würdevollen, individuellen Bestattung ein Zeichen des Andenkens zu setzen. Und es ist unsere Aufgabe, die Angehörigen auf der schweren Wegstrecke bis zum Tag der Bestattung etwas zu entlasten. Mit der gebotenen Sensibilität kümmern wir uns um Formales und Organisatorisches, wo immer es möglich ist. Damit für die Hinterbliebenen Trauer und Erinnerung ganz im Vordergrund stehen.
Für die Angehörigen ist es wichtig, dass sie die Wünsche des Verstorbenen kennen und erfüllen können. Deshalb ist es richtig, sich rechtzeitig Gedanken zu machen und Vorkehrungen zu treffen. Wir möchten Sie mit unseren Internetseiten entsprechend informieren und etwas mehr Transparenz in ein Tabu-Thema der Gesellschaft bringen. Wir laden Sie herzlich ein, sich in Ruhe bei uns umzusehen.
Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführliche Informationen über unser Bestattungshaus und unsere Leistungen, vor, während und nach einem Trauerfall. Erkundigen Sie sich in aller Ruhe über die verschiedenen Bestattungsarten (Erd-Bestattung, Feuer-Bestattung, Wald- und See-Bestattung) sowie mögliche Grabarten. Natürlich sind wir ebenfalls bemüht, Ihnen allgemeine Informationen rund um das Thema Trauer und Trauerbewältigung zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören neben hilfreichen Hinweisen für Hinterbliebene, beispielsweise auch Muster und Vorlagen für Kondolenzbriefe und Empfehlungen zu Trauerliteratur.
mal anders

Bildnachweis: Adobe Stock #206322277 von makistock
Sommer – Sonne – gute Laune: Alles steht in Blüte, die Abende sind lang und das Licht fällt strahlend durch die Bäume. Und dennoch können sich dunkle Gedanken in die sommerliche Leichtigkeit mischen. Gerade in den schönsten Momenten gibt es Situationen, in denen ein Mensch fehlt.
Trauer folgt keinem Kalender. Sie schiebt sich zwischen die Dinge des Alltags – unerwartet, ohne Ankündigung, manchmal Jahre nach dem eigentlichen Verlust. Was bleibt, wenn jemand geht, lässt sich nicht in Worte fassen. Aber vieles lässt sich gestalten: der Abschied selbst, der Rahmen, den wir ihm geben, und das, was danach geregelt werden muss, damit Hinterbliebene Schritt für Schritt in ein Leben zurückfinden, das mehr von Erinnerung als von Schmerz geprägt ist.
Jeder Abschied hat zwei Seiten. Die eine ist still und umfasst Gefühle, die belasten und Zeit brauchen, um verarbeitet zu werden. Die andere ist praktisch und oft unterschätzt, denn die organisatorischen Aufgaben können Angehörige zusätzlich fordern. Dieser Situation lässt sich entgegenwirken, etwa mit einem Testament, das Klarheit schafft statt Streit, oder mit einer Vorsorgevollmacht, die Angehörige handlungsfähig hält.
Wer sich frühzeitig damit befasst, trifft Entscheidungen in Ruhe statt unter Druck. Das ist kein morbider Gedanke, sondern ein nüchterner. Wer vorsorgt, entlastet die Menschen, die zurückbleiben. Und wer über Beerdigung und Abschied nachdenkt, solange noch Zeit ist, gibt dem eigenen Leben eine Kontur – und dem Ende eine Form, die zu einem passt.
Zwischen dem Hochsommer draußen und diesem Thema hier liegt kein Widerspruch. Der Sommer erinnert uns daran, was kostbar ist — gerade, weil er in seiner Endlichkeit auch ein Spiegelbild unseres Lebens ist.

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Der Sommer ist da. Überall zeigt sich das Leben von seiner buntesten, blühendsten und kräftigsten Seite. Es ist die Jahreszeit, in der man am wenigsten an den Tod denkt – und vielleicht genau deshalb die richtige, um darüber nachzudenken, wie und wo man eines Tages die ewige Ruhe finden möchte.
Immer mehr Menschen in Deutschland wünschen sich einen Abschied, der zur Natur gehört. Keine Grabstelle aus Granit, kein kahler Friedhof im November. Stattdessen: ein Baum, unter dessen Wurzeln die Asche ruht, oder eine Wiese, auf der man Teil des natürlichen Kreislaufs wird.
Es mag der folgerichtige Abschluss eines Lebens sein, das von der Sorge um die Natur und dem Streben nach Nachhaltigkeit geprägt war. Die Integrationskraft der Kirchen hat nachgelassen, stattdessen sind andere Werte für viele Menschen bestimmend geworden. Das Verantwortungsgefühl für unsere Umwelt und wie wir sie den nächsten Generationen hinterlassen, ist für viele in den Mittelpunkt gerückt. Der Gedanke, nach dem Tod etwas wachsen zu lassen, spendet vielen Trost. Dann ist vielleicht eine Baumbestattung der richtige Weg – in einem Wald, nicht weit von ihrem Zuhause.
Dieses Gefühl teilen viele. Rund 66 Prozent aller Verstorbenen in Deutschland werden heute eingeäschert – vor 25 Jahren war es noch ein Drittel. Die Urnenbestattung hat die klassische Beisetzung im Sarg abgelöst, und mit ihr wächst der Wunsch nach Alternativen jenseits des klassischen Friedhofs. Die Nachfrage nach Waldbestattungen, Wiesenbeisetzungen und Seebestattungen steigt und die Gesetzgebung zieht langsam nach. Einzelne Bundesländer wie Sachsen-Anhalt und Sachsen haben ihre Bestattungsgesetze 2026 modernisiert und neue Formen ausdrücklich erlaubt.
Der Sommer lädt ein, draußen zu sein. Vielleicht auch, um einen Wald zu besuchen, der einem gefällt. Und dabei leise zu denken: Hier könnte ich bleiben.

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„Was soll das denn bedeuten?“, fragt man sich, wenn man diese Redewendung zum ersten Mal hört.
Eigentlich ganz einfach – und doch versteckt sich hier eine enorm wichtige Botschaft für das eigene Leben.
Grüne Bananen brauchen Zeit. Wer keine Zeit für grüne Bananen hat, wartet eben nicht, bis sie irgendwann reif sind – verschiebt also das Leben nicht auf später. Manche verbringen Jahre damit, auf ein Morgen zu hoffen, das ihren Vorstellungen entspricht, während das Leben doch längst läuft und in jedem Moment stattfindet. Wir sollten uns öfter mal fragen: Worauf warte ich eigentlich? Auf den richtigen Zeitpunkt? Auf mehr Sicherheit? Auf bessere Umstände?
Das Leben ist kein unbegrenzter Vorrat. Und diese Erkenntnis sollte uns wachrütteln. Sie fordert uns auf, mutiger zu entscheiden, ehrlicher zu lieben, Versöhnung nicht aufzuschieben und den Dingen Raum zu geben, die wirklich wichtig sind. Nicht erst irgendwann glücklich zu sein. Nicht erst irgendwann Zeit für Familie, Freunde oder Herzenswünsche zu finden. Nicht erst irgendwann den ersten Schritt zu wagen.
„Keine Zeit für grüne Bananen“ erinnert uns jeden Tag daran, unser Leben jetzt zu leben!
Lenis Dankeschön
Manchmal gibt es ihn, diesen besonderen Moment, der uns in unserer Tätigkeit als Bestatter sprachlos zurücklässt und uns mit großer Freude beschenkt. Diesen Augenblick erlebten wir am Tag der Beerdigung von Lenis Uroma. Leni, ein 4-jähriges, neugieriges und nachdenkliches Mädchen, schenkte uns ein ausgemaltes Bild mit dankenden Worten. Diese waren laminiert, damit beim Regen die Schrift nicht leidet, so Lenis Worte.
Danke Leni, wir haben uns sehr darüber gefreut.
Ein Einblick in unsere Arbeit ...
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