
"Es spielt keine Rolle, wann wir einen geliebten Menschen verlieren – es ist immer zu früh und hinterlässt eine Lücke, die schmerzt."
Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen.
Hier erhalten Sie einen ersten Einblick in unser Bestattungshaus, unsere Werte und die Leistungen, mit denen wir Menschen in schweren Zeiten begleiten. Als familiengeführtes Unternehmen in vierter Generation stehen wir Ihnen mit Erfahrung, Einfühlungsvermögen und persönlicher Betreuung zur Seite.
Der Tod gehört zum Leben – und doch fällt es vielen Menschen schwer, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, beginnt für die Angehörigen eine Zeit der Trauer, des Abschieds und der Erinnerung. In dieser Situation möchten wir Ihnen Halt geben und Sie entlasten.
Mit der notwendigen Sensibilität kümmern wir uns um die organisatorischen und formalen Aufgaben rund um die Bestattung. So schaffen wir Raum für das Wesentliche: den würdevollen Abschied und das persönliche Gedenken an einen besonderen Menschen.
Ebenso wichtig ist es, eigene Wünsche und Vorstellungen frühzeitig festzuhalten. Eine rechtzeitige Vorsorge gibt Sicherheit und erleichtert Angehörigen später wichtige Entscheidungen. Mit unseren Informationen möchten wir dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen und mehr Transparenz in ein oft tabuisiertes Thema zu bringen.
Auf den folgenden Seiten finden Sie umfassende Informationen über unser Bestattungshaus und unsere Leistungen vor, während und nach einem Trauerfall. Darüber hinaus informieren wir über verschiedene Bestattungsarten wie Erd-, Feuer-, Wald- und Seebestattungen, unterschiedliche Grabformen sowie Themen rund um Trauer und Trauerbewältigung. Ergänzend stellen wir hilfreiche Hinweise für Hinterbliebene, Muster für Kondolenzschreiben und Empfehlungen zu ausgewählter Trauerliteratur bereit.
Nehmen Sie sich Zeit, unsere Seiten in Ruhe zu entdecken. Bei Fragen oder dem Wunsch nach einem persönlichen Gespräch sind wir jederzeit gerne für Sie da.
Ihre Familie Jacobs
Ulrike und Stefan Jacobs

Bildnachweis: Adobe Stock #92010751 von Konstiantyn
Was wünschen wir uns, wenn wir uns vorstellen, unser Leben wäre am Ende?
Wie soll es unseren Lieben und Angehörigen dann gehen? Sollen sie lange weinen und keinen Ausweg mehr finden? Sollen sie verzweifeln und keine Freude mehr am Leben haben?
Nein.
In guter Erinnerung behalten zu werden, das ist sicherlich ein Wunsch.
Weiterhin, auch über den Tod hinaus geliebt zu werden, das möchten wir.
Trotzdem noch dazugehören, dabeibleiben, in den Gedanken der Hinterbliebenen und in den Herzen. Dass manchmal laut und herzlich gelacht wird, wenn Anekdoten und Geschichten aus unserem Leben erzählt werden.
Nachzuwirken, etwas bewirkt zu haben, unseren Kindern etwas mitgegeben zu haben, was wir im Leben für wichtig und wertvoll erachtet haben. Eine gute Energie, gutes Karma verbreitet zu haben.
Und wenn wir können, senden wir Wünsche aus dem Jenseits:
„Seid nicht traurig, dass es vorbei ist, sondern glücklich darüber, dass wir die gemeinsame Zeit hatten. Sie bleibt wunderschön und unvergessen. Gemeinsame Zeit ist unendlich wertvoll, weil sie endlich ist und nicht wiederholbar. Nutzt Eure kostbare Zeit!“

Bildnachweis: Adobe Stock #83929944 von Blende8
Auf den Friedhof? Wer lässt sich denn heute noch dort bestatten? Ein Grab macht doch viel zu viel Arbeit, ist teuer und irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Ist die klassische Friedshofsbeisetzung im Sarg oder in der Urne ein Auslaufmodell? Jedenfalls lässt sich nicht übersehen, dass alternative Bestattungsformen, etwa im Wald oder auf See, zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Friedhöfe erfüllen jedoch noch weitere Funktionen. Selbstverständlich sind sie Orte der Begegnung mit unersetzlichen und geliebten Verstorbenen – aber sie sind noch viel mehr. Gerade, wenn im August die Hitze über den Städten flimmert, suchen viele Menschen schattige Rückzugsorte. Diese finden sie oft dort, wo man es zuletzt vermutet: auf dem Friedhof. Genau das rückt eine neue Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ins Licht. Unter dem Titel „Friedhöfe in Deutschland” zeigt sie, wie sich Deutschlands Friedhofslandschaft wandelt: von reinen Trauerorten hin zu vielseitigen grünen Rückzugsräumen mitten in der Stadt.
Die Botschaft der Studie ist deutlich: Friedhöfe sind längst mehr als Ruhestätten. Sie reagieren auf den gesellschaftlichen Wandel und veränderte Bestattungswünsche. Gleichzeitig erfüllen sie ein wachsendes Bedürfnis nach Ruhe, Natur und Abkühlung im städtischen Raum.
Zwei Drittel aller deutschen Friedhöfe liegen in kommunaler Hand, etwa ein Drittel wird kirchlich verwaltet. Gerade jetzt, wenn Beton und Asphalt die Hitze speichern, gewinnt ein Trend an Bedeutung: Immer mehr Kommunen gestalten ihre Friedhöfe ökologisch um – mit zusätzlichen Bäumen und naturnahen Flächen für mehr Biodiversität. So werden aus Orten des Gedenkens zugleich Räume der Naherholung, der Umweltbildung und des Lebens.

Bildnachweis: Adobe Stock #331269910 von Smileus
Der Sommer ist da. Überall zeigt sich das Leben von seiner buntesten, blühendsten und kräftigsten Seite. Es ist die Jahreszeit, in der man am wenigsten an den Tod denkt – und vielleicht genau deshalb die richtige, um darüber nachzudenken, wie und wo man eines Tages die ewige Ruhe finden möchte.
Immer mehr Menschen in Deutschland wünschen sich einen Abschied, der zur Natur gehört. Keine Grabstelle aus Granit, kein kahler Friedhof im November. Stattdessen: ein Baum, unter dessen Wurzeln die Asche ruht, oder eine Wiese, auf der man Teil des natürlichen Kreislaufs wird.
Es mag der folgerichtige Abschluss eines Lebens sein, das von der Sorge um die Natur und dem Streben nach Nachhaltigkeit geprägt war. Die Integrationskraft der Kirchen hat nachgelassen, stattdessen sind andere Werte für viele Menschen bestimmend geworden. Das Verantwortungsgefühl für unsere Umwelt und wie wir sie den nächsten Generationen hinterlassen, ist für viele in den Mittelpunkt gerückt. Der Gedanke, nach dem Tod etwas wachsen zu lassen, spendet vielen Trost. Dann ist vielleicht eine Baumbestattung der richtige Weg – in einem Wald, nicht weit von ihrem Zuhause.
Dieses Gefühl teilen viele. Rund 66 Prozent aller Verstorbenen in Deutschland werden heute eingeäschert – vor 25 Jahren war es noch ein Drittel. Die Urnenbestattung hat die klassische Beisetzung im Sarg abgelöst, und mit ihr wächst der Wunsch nach Alternativen jenseits des klassischen Friedhofs. Die Nachfrage nach Waldbestattungen, Wiesenbeisetzungen und Seebestattungen steigt und die Gesetzgebung zieht langsam nach. Einzelne Bundesländer wie Sachsen-Anhalt und Sachsen haben ihre Bestattungsgesetze 2026 modernisiert und neue Formen ausdrücklich erlaubt.
Der Sommer lädt ein, draußen zu sein. Vielleicht auch, um einen Wald zu besuchen, der einem gefällt. Und dabei leise zu denken: Hier könnte ich bleiben.
Lenis Dankeschön
Manchmal gibt es ihn, diesen besonderen Moment, der uns in unserer Tätigkeit als Bestatter sprachlos zurücklässt und uns mit großer Freude beschenkt. Diesen Augenblick erlebten wir am Tag der Beerdigung von Lenis Uroma. Leni, ein 4-jähriges, neugieriges und nachdenkliches Mädchen, schenkte uns ein ausgemaltes Bild mit dankenden Worten. Diese waren laminiert, damit beim Regen die Schrift nicht leidet, so Lenis Worte.
Danke Leni, wir haben uns sehr darüber gefreut.
Ein Einblick in unsere Arbeit ...
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